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Wie konnte es dazu kommen ?

Wie viele Andere auch habe ich die musiktechnische Entwicklung der Rockmusik hautnahe mitbekommen und war fasziniert von den damaligen Supergroups. Pink Floyd, YES, ELP, Genesis etc. fanden mit großer Experimentierfreude neue Wege der Soundgestaltung, zunehmend auch durch den Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln. Ich erlag dieser Entwicklung vollends, zunächst nur in Form von Tonträgern, zumeist entliehen aus dem Freundeskreis.


Den konkreten Zugang verschaffte mir der Elektor Formant Modular, den ich mir als Bausatz leisten konnte. Jedenfalls war dies die Initialzündung für eine tiefgreifende Beschäftigung mit Musik und Elektronik.


Natürlich musste ich alle seinerzeit neuen und gängigen Synths mal ausprobieren. Mein erster Poly-Synth war dann ein Roland Jupiter 4, der mir allerdings (damals) nicht gefiel und gegen einen Teisco SX400 getauscht wurde, der meinem Geschmack näher kam.

Jupiter 4 – Teisco SX400 – Mellotron

Meine ständigen Besuche in den Shops verhalfen mir zu einigen gleichgesinnten Kontakten. Ich entwickelte u.a. Speichererweiterungen für einige Synthesizer, eine rege Nachfrage ermöglichte mir dann, einen Korg PS3200 (Ex-Pegasus), einen Oberheim 4-Voice, ein Mellotron (Ex-Universe) und einen Rhodes Chroma zu erwerben.

Nach Änderung meiner Lebensumstände, andere Dinge hatten Vorrang, habe ich alles verkauft, lediglich das Mellotron (eigentlich ein Novatron 400SM) habe ich behalten. Danach ergaben sich dann eher technische Schwerpunkte durch Reparaturen und Modifikationen.


Ich musste aber auch miterleben, dass Synthesizer zu reinen Renditeobjekten wurden. Selbst Ersatzteile oder Reparatur-Know-how sind inzwischen teure Raritäten. Auch mir sind einige dieser Raubritter begegnet, die nur auf persönlichen Profit aus sind. Dem möchte ich etwas entgegenhalten und das ist der Grund für diese Seiten.

Ich bin gespannt, wohin das führt.        (BiAge)