Korg PS-3100 Gehäuse – Bauweise

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Der Korg PS-3100 war auch Ende der 1970er Jahre bereits ein Synthesizer in ungewöhnlicher Bauweise. Eine Anlehnung an klassische Modular-Systeme ist erkennbar. Trotz der Größe wurde er im Kontext seiner Leistungsfähigkeit als kompaktes System angesehen, was bei den anderen Modellen der PS-Reihe eher nicht mehr der Fall war. Alle PS-Modelle sind nicht auf Portabilität optimiert.

Die Bauweise hat allerdings auch Vorteile. Die Frontplatte mit den Bedienungselementen kann sehr einfach gelöst und nach vorn geklappt werden. Die Rückseite kann ebenfalls komplett freigelegt werden. Reparaturen und Wartungsarbeiten sind vergleichsweise komfortabel machbar.

Ergonomisch ist die Konstruktion sehr angenehm gestaltet, alles ist übersichtlich und gut erreichbar, ein Vorteil der pultartigen  Bauweise.

Die Rückseite (perforiertes Blech / Holz) kann nach lösen einiger Verschraubungen entfernt werden. Die Elektronik-Platinen befinden sich in einem Rahmensystem und sind gut zugänglich.

Das Ganze wirkt sehr robust und ist nach heutigen Maßstäben luftig und schon fast überdimensioniert gebaut.
Nachfolgend die verwendeten Platinen, die z.T. mehrfach vorhanden sind. 

KLM-64 Signal Generator (x2)

KLM-69 Gate (x4)

KLM-62 Control 1

KLM-63
Control 2 (links)

KLM-76
Control 3
(rechts)

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