Simmons SDS V    E-Drum
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SDS V Module  

Das SDS V ist modular aufgebaut. Das Standard-System enthält 7 Modul-Steckplätze und ein fest eingebautes Summen-Modul, hinter dem sich auch das Netzteil verbirgt.

Folgende Modul-Typen sind mir be-kannt :

Bass
Snare
Tom Tom
Cymbal
HiHat

Die Module Cymbal und HiHat habe ich noch nie gesehen oder gehört, deshalb kann ich nichts dazu sagen. Die anderen drei Modul-Typen sind grund-sätzlich gleich aufgebaut, die Bedien-elemente sind identisch. Sie unter-scheiden sich durch eine andere Be-stückung der Elektronik.

Die Module sind in einer heute unge-wohnten Form programmierbar. Es gibt einen fest vorgegebenen Factory-Sound sowie drei individuelle Ein-stellungen, die per Taster angewählt werden können. Für das Preset Nr. 2 sind normale Regler vorgesehen, bei Nr. 3 und 4 müssen die Werte über einen kleinen Schraubendreher einge-stellt werden. Insgesamt etwas unge-wohnt, aber es funktioniert einwand-frei. Das fest eingebaute Summen-Modul enthält jeweils 7 Regler für die Pad-Eingänge und die Lautstärke der einzelnen Modul-Ausgänge.
Das Gesamtsystem verfügt über Stereo-Out und Einzelausgänge in XLR-Ausführung. Die Abbildung rechts zeigt nicht den Original-Zustand. Das Summen-Modul habe ich beim Einbau des Midi-Interfaces modifiziert.


Tom-Tom und Summen-Modul
(hier modifiziert)

Story  

Mein SDS V habe ich 2003 im Internet ersteigert. Der Verkäufer hatte wahr-heitsgemäß auf einen sehr schlechten Zustand hingewiesen.
Ich habe das Gerät dann komplett zer-legt und gereinigt. Einige Module funk-tionierten nicht. Wie sich herausstell-te, gab es aber keine echten Defekte an der Elektronik. Es waren (wieder einmal) die Kontaktleisten an den Mo-dulen. Es handelt sich um Slot-Buch-sen, wie sie bei den ersten PCs ver-wendet wurden. Die Kontakte waren verschliessen und ich habe sie gegen einen ähnlichen Typ ausgetauscht.
An dieser Stelle sei darauf hingewie-sen, dass Reparaturen in diesem Be-reich und auch am Summen-Modul schwierig sind, weil die Elektronik fest mit dem Gehäuse verbaut ist.
Ein weiteres Problem scheinen die Tas-ter an den Modulen zu sein, die bei meinem Gerät zum Teil einfach me-chanisch defekt waren. Ersatz-Tasten in einer annähernd ähnlichen Bauform habe ich bislang nicht finden können.

Ansonsten macht das SDS V einen recht robusten Eindruck. Wissen sollte man, dass in den Modulen Filter-Chips vom Typ SSM2044 verwendet werden, deren Ersatzbeschaffung schwierig und auf jeden Fall teuer wird.
Unterschiedliche Versionen des SDS V sind mir nicht bekannt. Ich habe aller-dings gehört, dass es mit einer Bau-reihe Schwierigkeiten mit dem Netzteil gegeben haben soll. In meinem Gerät befindet sich ein Ringkern-Trafo, der einen gesunden Eindruck macht. 
Die Werks-Presets können übrigends durch Trimmer auf den Modul-Platinen geändert werden.

Warnung     Ich kenne kein anderes elektronisches Instrument, das mit ei-nem derartigen Dynamikumfang durch die Frequenzen fegt. Wer sich da ver-regelt, spielt mit dem Leben seiner Boxen.

 


SDS V zusammen mit SDS1000M und SPM8:2 im Rack

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