Kurzweil K2-Serie  RAM/ROM
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RAM/ROM Optionen  

Wie schon angemerkt, lassen sich die K-Modelle durch etliche Zusätze und Optionen aufwerten und verbessern. Bedingt durch die verschiedenen Begriffe, kommt man schnell ins trudeln.
Deshalb hier die wichtigsten Optionen und Erklärungen, ohne Anspruch auf abschließende Vollständigkeit. Das Zubehör für die älteren Modelle wird von offizieller Seite nicht mehr angeboten, ggf. wird man auf dem Gebrauchtmarkt fündig.
Die hier erwähnten Teile sind sowohl gebraucht als auch neu auf relativ hohem Preisniveau.

Sehr viele nützliche Informationen finden sich :
Home-Page des
Herstellers
Sweetwater in den USA,
K2UserGroup.
Leider sind die Infos auf den Seiten des derzeitigen deutschen Vertriebes recht spartanisch.

Mit dem Erscheinen der neuen PC3-Modelle habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich das Zubehör für die K2XXX im Ausverkauf befindet und bei einigen Anbietern nicht mehr verfügbar ist.


K2600 ROM-Basis

   

P-RAM     Programm-Speicher zur nichtflüchtigen Ablage von individuellen Einstellungen, Setups und Sequenzen. Die P-RAM-Daten werden durch interne Batterien gepuffert, die gelegentlich erneuert werden sollten.
Alle hier beschriebenen K-Modelle verfügen bereits vom Werk aus über eine bestimmte Menge an P-RAM. Durch intensive Programmierung oder umfangreiche Songs/Sequenzen kann die Kapazität erschöpft sein. Durch Zukauf eines P-RAMs wird der Speicher entsprechend vergrößert.
Es handelt sich um spezielle Module, die nur Original von Kurzweil angeboten wurden oder werden. Eine Selbst-montage des Moduls ist für versierte Elektroniker kein Problem. Die Bauteile sind jedoch für jedes Modell unter-schiedlich und z. T. auch nicht mehr lieferbar.

Sample-RAM    Jedes K2-Modell verfügt über die Fähigkeit, Roh-Samples zu laden und intern zu verarbeiten. Damit ist jedoch nicht gemeint, dass man selbst Samples aufnehmen kann, dazu ist eine weitere Option (SMP-K) erforderlich.
Die Sample-Daten werden intern in einen Arbeitsspeicher geladen, die Daten gehen beim Abschalten des Gerätes verloren und müssen beim Geräte-Start jeweils neu geladen werden, was aber über sog. Macros automatisiert werden kann. Die Menge an verfügbarem Sample-RAM bestimmt dann die Anzahl/Größe der ladbaren Samples.
Es handelt sich dabei um Speicher-module (Sim) aus dem Computer-bereich. Ältere Modelle (K2000, K2500 teilweise) benötigen dazu 30pin-Sim, deren Beschaffung inzwischen recht schwierig geworden ist.


K2000 P-RAM


K2500 P-RAM


K2600 P-RAM

   

ROMs/ROM-Kits     Wie schon gesagt, verfügt jedes K2-Modell über eine bestimmte Menge an ROM-Daten, aus denen das Rohmaterial für die Sounds bezogen wird. Zur Erweiterung der Soundpalette können weitere ROMs nachgerüstet werden. Alle bislang angebotenen ROMs sind derzeit noch offiziell verfügbar (Stand 2007). Aber Achtung ! Es gibt wesentliche Unterschiede bei den einzelnen Modellen. Es wird immer eine Trägerplatine benötigt (Ausnahme: K2661), und diese ist für ältere Modelle (K2000, K2500) kaum noch zu bekommen. Bislang erschienen:

RM-1 Orchestral
RM-2 Contemporary
RM-3 Stereo Piano
RM-4 Vintage Piano
RM-5 Pipe Organ / GM

Für die einzelnen Modelle sieht es wie folgt aus :

K2000
spezielle Trägerplatine, nur RM-1 und RM-2, ferner ist ein Firmware-Update durch Austausch von Eproms erforderlich.

K2500
spezielle Trägerplatine (beinhaltet zugleich ein Piano-ROM), nur RM-1 und RM-2, Firmware-Update kann selbst eingespielt werden.

K2600
spezielle Trägerplatine, RM-1 und RM-2, zusätzlich wahlweise 2 von den 3 verbleibenden ROMs, Firmware-Update kann selbst gemacht werden.

K2661
RM-3 und RM-4 nachrüstbar, alles andere bereits on board.


K2000 ROM-Kit
Basis, RM-1, RM-2


K2500 ROM-Basis


RM-1

Installation / Wertigkeit  

Der Einbau ist bei den Rack-Versionen eigentlich sehr einfach. Bei den Keyboard-Modellen solle man beden-ken, dass eine umfängliche Demontage des Gerätes zur Öffnung notwendig ist. Dabei kann schnell etwas beschädigt werden.
Ab Modell K2500 muss passend zum ROM-Bestand die zugehörige Firmware eingespielt werden. Alle erforderlichen Dateien sind auf der gut sortierten Homepage des Herstellers zu bekom-men. Anschließend muss ein Reset (über Menü) durchgeführt werden.
 

RM-1 und RM-2 unterscheiden sich in der Bauform von den restlichen Modulen, sind aber technisch nie geändert worden. Deshalb lassen sich Module aus z.B. einem K2000 auch in einem K2500/2600 verwenden.
Die Qualität der ROM-Sounds ist aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben und sie sind eine deutliche Bereicherung der Instrumente. Sehr schön ist auch die umfangreiche Dokumentation zu den einzelnen Sounds.
Wer nun auf den Geschmack gekom-men ist, sollte vorher die Preise studie-ren, die sind nämlich Kurzweil-typisch.

RM-3

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