Kurzweil K2-Serie  K2600
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K2600  

K2600 Keyboardversion (Standard)

Jahrgang:2001
Stimmen/Oszillatoren: 48/192
Tastatur: 76 Tasten, semi-gewichtet
ROM: 12MB
P-RAM: 480KB
Sample-RAM: max. 128MB 72-Pin-Sim
Display: beleuchtet (keine EL-Folie)
Effekt-Engine: KDFX
Triple-Mode
KB3-Mode

K2600X   88-Tasten, Hammer-mechanik
K2600R   Rackmodul

Upgrades (nicht abschließend):

ROMs (max. 4 Module):
RM-1 bis RM-5

P-RAM: auf 1,5 MB

Sampling: SMP-Option

Interfaces:
DIO-26
DADAT-26

Firmware-Update: Flash-ROM


Kurzweil K2600R
Evolution  

Der K2600 versteht sich als Weiter-entwicklung seines Vorgängers. Einige Optionen des K2500 wurden als Standard übernommen.
KDFX ist nun serienmäßig als Effekt-Prozessor eingebaut.
Das P-RAM wurde nochmals auf 480KB verdoppelt.
Das Standard-ROM wurde um 4MB (Stereo-Piano) vergrößert.
Die Hardware zum Nachrüsten von ROMs wurde geändert, es können nun insgesamt 4 Module nachgerüstet werden.
 

Intern wurde die VAST-Synthese aufgebohrt und verfügt nun über 127 statt der bislang 32 Grund-Algorithmen (Triple-Mode).
Das Flash-Rom zur Aufnahme der Firmware wurde auf 4 MB ebenfalls verdoppelt.
Das Sample-RAM wurde (wie bei den letzten K2500) auf 72-PIN-SIM umgestellt, es bleibt jedoch bei max. 128 MB und nur zwei SIM-Slots.
Schließlich wurde das optische Layout geringfügig geändert und der Zubehör-Umfang mit optionalen Interfaces erweitert.


K2600X
 

Es hätte dem K2600 gut getan, ihn mit "echten" Neuerungen aufzuwerten. Die Integration einiger K2500-Optionen in das elektronische Layout ist sicher der richtige Weg, aber ... so ist es lediglich ein "K2501" geworden.
Insofern gelten die kritischen Anmerk-ungen zum K2500 auch für den K2600.
Als wesentlichen Vorteil sehe ich die verbesserte Aufrüstmöglichkeit mit ROM-Modulen, die aber nach wie vor ihren stolzen Preis hat.
Der Techniker mag noch feststellen, dass die Elektronik modernisiert wurde, dem Anwender ist das mitunter egal. Beim Checken der Werks-Presets gewinnt man den Eindruck, dass versucht wurde, sich vom haus-backenen orchestralen Image zu lösen.

Die ein oder andere Einstellung finde ich nicht so gelungen. Aber dies ist bei der Masse an fertigen Sounds kein wirklicher Kritikpunkt und letztendlich eine Geschmacksfrage. Außerdem kann man ja auch mal selbst etwas Hand anlegen.
Mit dem erweiterten Triple-Mode habe ich mich noch nicht näher beschäftigt. Die wenigen diesbezüglich Presets er-scheinen  jedoch recht vielver-sprechend.
Der Vollständigkeit wegen sei noch erwähnt, dass sich die Evolution im Folgemodell K2661 fortsetzt. Für viele User eines K2500/K2600 ist das jedoch schon allein wegen der Standard-Synth-Tastatur keine Alternative. Eine preisliche Alternative bei gleicher Sound-Kapazität ist es allemal.


kleines Display bei großer Funktionstiefe
Persönliches  

Der K2600R sollte Ende 2006 der Ersatz für meinen K2000R werden. Das Gerät in Basis-Ausstattung, lediglich mit interner Festplatte, habe ich zu einem akzeptablen Preis im Internet ersteigert.
Trotz langem Zögerns aufgrund der Horror-Preise, habe ich den Synth mit ROM-Modulen aufgerüstet, u.a. auch mit dem RM-4 (Vintage E-Piano). Vom Ergebnis her lohnt sich das auf jeden Fall, diese völlig überzogenen Preise hinterlassen aber einen dauerhaften üblen Nachgeschmack für den Namen Kurzweil. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Investition nochmals tätigen würde.

Die Installation und Einrichtung der neuen ROMs ist einfach und verlief problemlos.
Im laufenden Betrieb habe ich rein subjektiv den Eindruck, dass wohlbe-kannte Sounds der Vorgänger-Modelle hier etwas cleaner und prägnanter klingen.
Es kam gelegentlich zu Abstürzen des Betriebs-Systems mit folgendem Neu-start des Gerätes. Dies allerdings nur in den Tiefen irgendeines Menüs, ohne dass ich das reproduzieren konnte. Wirklich bedenklich oder störend empfand ich das jedoch nicht.


Basis-Platine für ROM-Module

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