Kurzweil K2-Serie  K2500
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K2500  

K2500 Keyboardversion (Standard)

Jahrgang:1996
Stimmen/Oszillatoren: 48/192
Tastatur: 76 Tasten, semi-gewichtet
ROM: 8MB
P-RAM: 240KB
Sample-RAM: max. 128MB 30-Pin-SIM,
spätere Modelle auch 72-Pin-Sim
Display: beleuchtet (keine EL-Folie)
Effekt-Engine: Digitech

K2500X
wie vor, jedoch 88-Tasten gewichtet


K2500R Rackversion

Upgrades (nicht abschließend):

ROMs:
Basis (4MB Stereo Piano),
RM-1 (Orchestral 8MB)
RM-2 (Contemporary 8MB)

P-RAM: auf 1,2 MB
Effekt-Engine: KDFX
Sampling: SMP-Option
KB3-Zugriegel-Modus
Firmware-Update: Flash-ROM


K2500
Aufwertung  

Der K2500 basiert auf dem Konzept des K2000, Stimmenzahl und P-RAM wurden verdoppelt. Die Keyboard-Versionen wurden mit hochwertigen Tastaturen ausgestattet, in der 88er-Version sogar mit Hammer-Mechanik. Weitere Merkmale sind die beiden Ribbon-Controller und die program-mierbaren Slider, über die u.a. auch eine Orgel-Zugriegel-Simulation (KB3-Mode) möglich ist. Die Gehäuse sind komplett aus Metall, recht elegant und sauschwer (jenseits der 20KG).
Auf dieses muss die Rackversion, bei ansonsten gleicher Elektronik, verzich-ten.

Gegenüber dem K2000 wurde das Display mit einer deutlich besseren Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.
Ein Firmware-Update ist nun über Diskette oder SCSI-Bus möglich. Der Digitech-FX-Prozessor kann durch das kurzweil-eigene KDFX ersetzt werden.
Die Ausbaumöglichkeit mit ROMs ist geringfügig größer durch des 4MB-Piano-ROM, das sich auf der ROM-Basis-Platine befindet.
Der K2500 ist aus meiner Sicht makellos verarbeitet und ausgestattet und gehört damit in die Top-Liga. Die Werks-Presets wurden überarbeitet.


K2500RS
 

Kritik ? Mir fehlen die Worte. Man muss schon lange suchen und einiges zeigt sich erst nach längerer Benutzung.
Das User-Interface in Form des recht kleinen Displays ist bei der vorlie-genden Funktionsvielfalt einfach unzu-reichend und seit dem K2000 nie verbessert worden.
Die vergleichsweise geringe Menge an ROM-Daten sehe ich nicht als Kritik-punkt, da die Sounds recht hochklassig sind.
Die Preise für Aufrüstungen (ROM/P-RAM) sind auch für ein Gerät dieser Güteklasse zu hoch. 
Je nach Anwendung könnten sich auch die "nur" 48 Stimmen als Limit her-ausstellen.
Die Tastaturen sind als deutliches Plus zu werten. Bei der 88er-Hammer-Ver-sion kommt es gelegentlich bei inten-siver Nutzung zu mechanischen Schä-den, die man mit etwas Geschick je-doch selbst beheben kann.

Natürlich passt auch der K2500 nicht in jedermanns musikalische Ambitionen und über Sound lässt sich immer streiten.
Der K2500 bietet aus meiner Sicht jedoch einen mehr als ausreichenden Fundus, sowohl den Sound-Designer als auch den reinen Piano-Player zu-frieden zu stellen. Je nach Anspruch ist jedoch eine entsprechende Einar-beitung in die komplexen Funktionen erforderlich.
Das Gesamt-Packet ist stimmig und hochwertig. So verwundert es nicht, dass die Gebrauchtpreise stabil ober-halb von 1000 EUR liegen und je nach Ausstattung fast den Neupreis eines K2661 erreichen.

Was (mir) fehlt, ist ein guter Soft-ware-Editor und die Zeit, sich mit der komplexen Maschine zu beschäftigen.

Persönliches  

Motiviert durch meinen K2000R und letztendlich finanziert durch den Verkauf meines Mellotrons, erweiterte ich meinen Maschinenpark zum Jahres-wechsel 2006/07 mit einem K2600R, K2500R und einem K2500S. Die beiden K25er waren vom Preis her derart günstig, dass ich nicht widerstehen konnte.
Während sich der voll ausgebaute K2500S als Glücksgriff erwies, gab es mit dem R-Modell Probleme, die ich aber u.U. selbst verursacht habe.
Der Verkäufer hatte mir lose ein P-RAM-Modul mitgegeben, das ich natürlich einbauen wollte. Dabei ist jedenfalls etwas passiert, der K2500R bootet seit dem nicht mehr und zeigt nur noch den "blue-screen-of-death". Es sind keinerlei User-Eingriffe mehr möglich. Ich bin eigentlich recht betriebssicher bei Hardware-Eingriffen, keine Ahnung was schief gelaufen ist.

Das Problem ist noch ungelöst und ich werde wohl erstmalig einen versierten Techniker damit konsultieren müssen. Es stellt sich das Problem, ob die Reparaturkosten mit dem Gebraucht-preis in Einklang zu bringen sind.
 
Mit dem K2500S, voll ausgebaut mit RAM/ROM und KDFX, ergaben sich bislang keinerlei technische Probleme.
Inzwischen habe ich auch die Vorzüge einer teilgewichteten guten Tastatur zu schätzen gelernt.
Das KDFX erweist sich als deutliche Bereicherung und es fällt mir schwer, ernsthafte Kritikpunkte an dem Gerät zu finden.

Negativ ist bestenfalls, dass ich seit dem meine Oberheim-Synths kaum noch anfasse und mich dabei ertappe, wie ich über den Verkauf meines geschätzten OB-Xa nachdenke. Aber das ist wohl mehr ein "Krieg der Welten".


OB-Xa mit unsicherer Zukunft

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