Kurzweil K2-Serie  K2000
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K2000  
K2000 Keyboardversion (Standard)

Jahrgang:1991
Stimmen/Oszillatoren: 24/96
Tastatur: 61 Tasten, ungewichtet
ROM: 8MB
P-RAM: 120KB
Sample-RAM: max. 64MB 30-Pin-SIM
Display: EL-Folie als Beleuchtung
Effekt-Engine: Digitech

Upgrades (nicht abschließend):

ROMs: (Basis erforderlich)
RM-1 (Orchestral 8MB)
RM-2 (Contemporary 8MB)

P-RAM: auf 720KB
SMP-Sample-Option

Firmware: Eprom-Tausch


K2000 Keyboard

   
K2000R
wie vor, Rackmodul

K2000VP
wie K2000, jedoch aktualisierte ROM-Objekte (wie K2500) und damit neue Werks-Sounds.
Der VP erschien 1998. Die letzten Modelle dieser Serie (sog. Techno-Serie) hatten ein blaues Gehäuse.

K2000VX
wie K2000, jedoch vom Werk aus mit P-RAM-Option, 2MB-Sample-RAM und RM-1/RM-2.
 


Kurzweil K2000RS (S=Sample-Option)
 

Der K2000 ist relativ häufig am Gebrauchtmarkt im Angebot. Ausge-baute Versionen mit zusätzlichen ROMs oder P-RAM allerdings recht selten. Bei Preisen ab 350 EUR erhält man ein vielseitiges Instrument. Insofern relativieren sich die nachfolgenden Kritiken.
Die Hintergrundbeleuchtung des Displays (EL-Folie) altert, das Display ist mitunter nur noch schwer zu lesen. Die Folie kann erneuert werden, dazu gibt es im Netz diverse Angebote.
Wie schon erwähnt, die Effekt-Engine ist nicht mehr zeitgemäß und erzeugt je nach Einstellung eine hörbare Rauschfahne.
Ein Upgrade der Firmware oder ROM-Objekte (Werks-Sounds) ist nur über einen Tausch der EProm-Bausteine möglich. Diese werden gelegentlich im Netz angeboten.
Alle weiteren Optionen (P-RAM, ROM-Basis-Platine) sind nur noch schwer zu beschaffen und wenn, dann sehr teuer.
 

Wer mit diesen "Mängeln" leben kann macht beim Kauf in dieser Preisklasse mit Sicherheit keinen Fehler. Der Sound-Creator erfreut sich an der umfangreichen VAST-Synthese, die anderen an den auch heute noch hochklassigen Werks-Presets.
Ohne Dokumentation wird man jedoch sehr schnell stranden, dazu ist die Funktionsvielfalt einfach zu umfang-reich.
Das Angebot an Sound- und Sample-Daten ist riesig, es dürfte kein Problem sein, die 1000 Speicherplätze zu füllen, sofern ausreichend P-RAM zur Verfügung steht.

Janis
und Calvin bezeichnen beim K2000 unterschiedliche Hardware-Versionen, die für das Soundergebnis jedoch unerheblich sind. Lediglich beim Firmware-Upgrade ist dies von Bedeutung.
Nach dem Start zeigt der K im Display die Firmware-Version. Steht hinter der Zahl ein "J", ist es die Janis-Version.
Konkrete Unterschiede sind mir nicht bekannt. Letzte Firmware: 3.87


K2000VP in blau
Persönliches  

Der K2000R war 2005 mein erstes Kurzweil-Gerät und hat mich letzt-endlich motiviert, auf Folgegeräte umzusteigen. Investiert habe ich in eine interne Festplatte und aktuelle Firmware. Er hat mich soundmäßig so lange zufrieden gestellt, bis ich einen K2500 mit KDFX gehört habe. Anfang 2007 habe ich ihn verkauft, bis dahin ergaben sich keinerlei technische Probleme. Lediglich die Hintergrund-beleuchtung des Displays (EL-Folie) war nach meinem Geschmack erneu-erungsbedürftig.

Wie schon erwähnt, ist das Preis-Leistungsverhältnis für gebrauchte Geräte sehr gut und man bekommt recht viel für das Geld.
Die Einplanung von RAM/ROM-Option erscheint jedoch abwegig, da diese nur selten und zu teuer angeboten werden.
Der Fundus an Sounds ist klasse und sollte insgesamt zufrieden stellen. Aus meiner Sicht für jedwede musikalische Richtung geeignet.
Die Keyboard-Version ist noch kompakt und leicht.

 

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